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P650 – Verpackungsexperten zeigen Ihnen wie’s geht:

Verpackungsmaterial für den Transport medizinischer Proben ist für die meisten Labore und Praxen ein „low interest product“, dabei kann so viel schief gehen beim Transport, und wenn’s schief gegangen ist, dann geht die Suche nach dem Verantwortlichen los…

Wir lassen Sie nicht allein:

  • Wie verpacken Sie Primärgefäße, die nicht einer Druckdifferenz von 95 kPa widerstehen?
  • Sie haben Fragen rund um die P650- und P620-Verpackungen?
  • Sie interessieren sich für alles rund um freigestellte medizinische und freigestellte veterinärmedizinische Proben?
  • Das ADR (Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road) ist für Sie nicht nur Lese-, sondern auch Gesprächsstoff?
  • Nachhaltigkeit führt auch Ihre Agenda an und Ihr Labor soll „grüner“ werden?
p650 p620 verpackungsexperten

Wir haben Tipps und eine Anleitung für Sie

Informieren Sie sich über die Grundlagen und Produkte zur Erfüllung der Vorschriften.
Springen Sie in unserem Beitrag zu den Themen, die Sie am meisten interessieren! Überall sind hilfreiche Links gesetzt, um Sie umfassend zu informieren.

Doch fangen wir ganz vorne an…

Die Verpackung muss aus mindestens drei Bestandteilen bestehen:

1. Primärgefäß

2. Sekundärverpackung

3. Außenverpackung

1. Primärgefäß / Probengefäß

Darunter verstehen sich flüssigkeitsdichte Gefäße, für biologische Proben wie z. B. Sekrete, Blut, Urin und Gewebe.

Hier einige Beispiele für Primärgefäße:

Blutprobe
Urinprobe
probengefaess

Sicherheit geht vor:

Zwischen dem Primärgefäß und der Sekundärverpackung muss absorbierendes Material eingesetzt werden. Es muss ausreichen, um die Gesamtmenge aufzunehmen, so dass ein Austreten des Stoffes nicht zu einer Beeinträchtigung der Unversehrtheit des Polstermaterials oder der Außenverpackung führt.

Ab hier ist wichtig, ob Ihre Primärgefäße 95 kPa geeignet sind.

Informationen dazu finden Sie in der Produktbeschreibung oder im Datenblatt des Produktes. Genauso liefern viele Hersteller selbst eine Bestätigung. Wir empfehlen zu überprüfen, ob eine unabhängige Prüfstelle die Eignung bestätigt hat.

Lesen Sie bei 2.a. 95 kPa geeignet/zertifiziert oder 2.b. NICHT 95 kPa geeignet/zertifiziert weiter.

2.a. Sekundärverpackung

für Primärgefäße 95 kPa geeignet

Die Sekundärverpackung muss wie Ihr Primärgefäß ebenfalls Flüssigkeitsdichtigkeit aufweisen. Sie muss jedoch keinem Innendruck von 95 kPa standhalten können.

Je nachdem welche Sekundärverpackung Sie wählen, stehen Ihnen verschiedene Außenverpackungen zur Verfügung. Es gilt: Eine Flexible Sekundärverpackung muss in eine starre Außenverpackung. Und umgekehrt darf eine starre Sekundärverpackung in eine flexible Außenverpackung. Jede dieser Außenverpackungen muss mit einem UN3373 Etikett bedruckt oder beklebt sein.

Zur Veranschaulichung stellen wir Ihnen zwei mögliche Wege im Detail vor.

DEBAMED Speci-Bag

flexible Sekundärverpackung

DEBAMED Multibox mit Primärgefäß

starre Sekundärverpackung

Eine flexible Sekundärverpackung

Beispiel: DEBAMED® Speci-Bag als Sekundärverpackung und DEBAMED® Lab-Box oder DEBAMED® Postal-Pak als Außenverpackung.

DEBAMED® Speci-Bag wird für krankenhausinterne Transporte und als vorgeschriebene Sekundärverpackung für den Transport von biologischen Stoffen der Kategorie B (UN3373) eingesetzt.
Auch hervorragend geeignet für den Transport freigestellter medizinischer Proben und freigestellter veterinärmedizinischer Proben. Entspricht bei sachgemäßer Anwendung den Anforderungen ADR / Verpackungsanweisung P650.

Da es sich um eine flexible Sekundärverpackung handelt, muss diese nun in eine starre Außenverpackung mit UN3373 Etikett/Bedruckung.

flexible Sekundärverpackung

oder

als starre Sekundärverpackung

Eine starre Sekundärverpackung

Beispiel: DEBAMED® Multi-Box als Sekundärverpackung und DEBAPOST® Second Life mit UN3373 Etikett als Außenverpackung.

DEBAMED® Multi-Box wird für krankenhausinterne Transporte und als vorgeschriebene starre Sekundärverpackung für den Transport von biologischen Stoffen der Kategorie B (UN3373) eingesetzt. Auch hervorragend geeignet für den Transport freigestellter medizinischer Proben und freigestellter veterinärmedizinischer Proben. Entspricht bei sachgemäßer Anwendung den Anforderungen ADR / Verpackungsanweisung P650.

Da es sich um eine flexible Sekundärverpackung handelt, kann diese nun in eine starre Außenverpackung mit UN3373 Etikett/Bedruckung.

starre Sekundärverpackung

flexible Außenverpackung

mit

UN 3373 Siegel mit Abmaßen

UN3373 Etikett

Nun sind Sie optimal über Sekundärverpackungen informiert!

Weiter geht es bei 3. Außenverpackung.

2.b. Sekundärverpackung

für Primärgefäße OHNE 95 kPa Eignung

Die Sekundärverpackung muss auch in diesem Fall Flüssigkeitsdichtigkeit sein. Jedoch muss diese dann einem Innendruck von 95 kPa standhalten können. Lesen Sie hier auch weiter, falls Ihnen nicht bekannt ist, ob die Verpackung eine 95 kPa Eignung besitzt. Wir empfehlen die Einholung eines Prüfnachweises einer unabhängigen Prüfstelle.

Je nachdem welche Sekundärverpackung Sie wählen, stehen Ihnen verschiedene Außenverpackungen zur Verfügung. Es gilt: Eine flexible Sekundärverpackung muss in eine starre Außenverpackung gepackt werden. Und umgekehrt darf eine starre Sekundärverpackung in eine flexible Außenverpackung. Jede dieser Außenverpackungen muss mit einem UN3373 Etikett bedruckt oder beklebt sein.

Zur Veranschaulichung stellen wir Ihnen zwei mögliche Wege im Detail vor.

flexible Sekundärverpackung mit 95 kPa Zertifizierung

DEBAMED Multi-Box

starre Sekundärverpackung mit 95 kPa Zertifizierung

Eine flexible Sekundärverpackung

Beispiel: DEBAMED® Speci-Bag 95kPa als Sekundärverpackung und DEBAMED® Lab-Box oder DEBAMED® Postal-Pak als Außenverpackung.

DEBAMED® Speci-Bag 95kPa dienen als Sekundärverpackung für den Straßen- und Lufttransport von biologischen Stoffen der Kategorie B (UN3373). Sie entsprechen den internationalen und europäischen Normen und Richtlinien für den Transport von ansteckungsgefährlichen Stoffen (ADR – IATA – WHO – Verpackungsanweisung P650). Die flüssigkeitsdichten Probentaschen halten einem Innendruck von 95 kPa / 0,95 bar / 14 psi stand ohne Verlust von Füllgut.

Da es sich um eine flexible Sekundärverpackung handelt, muss diese nun in eine starre Außenverpackung mit UN3373 Etikett/Bedruckung platziert werden.

flexible Sekundärverpackung

oder

als starre Sekundärverpackung

Eine starre Sekundärverpackung

Beispiel: DEBAMED® Multi-Box als Sekundärverpackung und DEBAPOST® Second Life mit UN3373 Etikett als Außenverpackung.

DEBAMED® Multi-Box wird für krankenhausinterne Transporte und als vorgeschriebene starre Sekundärverpackung für den Transport von biologischen Stoffen der Kategorie B (UN3373) eingesetzt. Auch hervorragend geeignet für den Transport freigestellter medizinischer Proben und freigestellter veterinärmedizinischer Proben. Entspricht bei sachgemäßer Anwendung den Anforderungen ADR / Verpackungsanweisung P650.

Da es sich um eine starre Sekundärverpackung handelt, kann diese nun in eine flexible Außenverpackung mit UN3373 Etikett.

starre Sekundärverpackung

flexible Außenverpackung

mit

UN 3373 Siegel mit Abmaßen

UN3373 Etikett

Nun sind Sie optimal über Sekundärverpackungen informiert!

Weiter geht es bei 3. Außenverpackung.

3. Außenverpackung

Informieren Sie sich bitte vorher bei 2.a. 95 kPa geeignet/zertifiziert oder 2.b. NICHT 95 kPa geeignet/zertifiziert genauer welche Außenverpackung für Ihre Sekundärverpackung genutzt werden muss. Starr oder flexibel? Sie haben den Durchblick.

Legen Sie nun die wichtigsten Punkte für Ihre Außenverpackung fest:

  • Welche Abmaße werden benötigt? Beachten Sie, dass eine der Flächen mind. 100×100 mm betragen muss!
  • Benötigen Sie ein starre Außenverpackungen, in der Ihre Proben bei gleichbleibender Temperatur transportiert werden können?
  • Wollen Sie ein Komplettpaket, bei dem keine zusätzliche Verpackung notwendig ist?
  • Wollen Sie die Innentemperatur der Tasche mit einem Temperaturlogger messen?
  • Müssen eutektische Platten verwendet werden?
  • Muss die Verpackung in einen Briefkasten passen?
  • Benötigen Sie Unterstützung bei der richtigen Produktauswahl?

In den jeweiligen Produktinformationen finden Sie Antworten auf Ihre Fragen! Hier können Sie von isolierten und verstärkten Taschen wie z. B. der DEBAMED® Lab-Box bis hin zu fester Kartonage des DEBAMED® Postal-Pak vieles verwenden. Auch Komplettlösungen wie DEBAMED® Flexible Bio-Box stehen Ihnen zur Verfügung.

Außenverpackung

Außenverpackung

Außenverpackung

4. Transport

Der Transport von medizinischen Proben darf nur durch geschulte Mitarbeitende und/oder Dienstleistende durchgeführt werden.

Sie wollen die Verpackungsanweisung P650 ADR kompakt lesen?

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In Ihrem Labor ist es noch nie zu einem Zwischenfall gekommen?

Herzlichen Glückwunsch! Und gut, wenn das so bleibt…

Für alle, die ADR-konform verpacken und versenden müssen, haben wir alles Wissenswerte rund um eine der wichtigsten Verpackungsanweisungen zusammengestellt:

  • Welche Zwischenfälle es besser nicht geben sollte
  • Worin sich P650 und P620 maßgeblich unterscheiden
  • Wie es aussieht, wenn mal was nicht ganz dicht ist
  • Warum P650 zu mehr Arbeitssicherheit beiträgt

Das kostenlose Whitepaper “DEBAMED® P650 light? Ganz so >leicht< ist es eben nicht…“ können Sie hier ganz einfach anfordern:

Whitepaper P650 Download
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Unsere Experten helfen weiter

Als Verpackungshersteller wissen wir um Ihre Herausforderungen – und haben deshalb längst den gesamten Prozess im Blick, in den unsere Produkte eingebettet sind. Für uns ist das der richtige Weg, Ihnen in Labor und Praxis als Lösungspartner mehr als nur Versandtaschen anzubieten. Unser Unternehmen und unsere Produkte sind komplett klimaneutral gestellt. Fragen Sie uns, wenn Ihr Labor nachhaltiger werden muss!

Nehmen Sie Kontakt zu den Experten der DEBATIN Gruppe auf. Völlig unverbindlich teilen wir unser Wissen mit Ihnen und helfen Ihnen bei Ihren Fragen gerne weiter.

Stefan Wiese
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Stefan Wiese
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Fax: +49 7251 8009 759
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Christophe Jansem
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Christophe Jansem
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